Sonntag, 16. November 2014

[Rezension] Paige Harbison - Zur Hölle mit Bridget

Verlag: DARKISS
broschiert (10.10.14): KLICK - 12,99 € - 348 Seiten
ebook: KLICK - 12,99 €
Altersempfehlung: 14-16 Jahre
Genre: Fantasy


Die Autorin:
Geboren als Winterkind im Dezember 1989, schloss Paige Harbison 22 Jahre später ihr Studium an der Towson University in Baltimore ab. Seit 2009 schreibt sie, mittlerweile ist ihr dritter Roman bei Harlequin Teen erschienen. Spannend: die Filmrechte für Zur Hölle mit Bridget liegen in Hollywood. Paige Harbison lebt im sonnigen Florida.








Inhalt:
Bridget ist eine verwöhnte Zicke. Die umschmeichelte Diva in ihrer Schule. Sie macht was sie will mit ihren Freunden, die dennoch zu ihr halten. Ihrer Stiefmutter macht sie das Leben schwer und trotzdem bemüht sich diese um sie. Und Bridget genießt ihr Leben. Zumindest redet sie sich das ein, denn als eine neue Schülerin, Anna, in ihrer Schule auftaucht, wendet sich das Blatt und Bridget steht auf einmal nicht mehr im Mittelpunkt. Flüchtet bemerkt sie, was eine Fassade sie aufgebaut hat, doch die Sympathie ihrer Mitschüler und Freunde schlägt so schnell um, dass es für sie unerträglich wird. In ihrer Fassungslosigkeit baut sie einen Unfall, nachdem alles anders ist .. sie ist nicht tot, aber auch nicht lebendig und ausgerechnet Anna zeigt ihr, wie sie war und gibt ihr eine Chance, die Dinge zu ändern.

Meine Meinung:
Ich bin sehr zerrissen. Das Buch fängt für mich super an, der Schreibstil ist locker und leicht, Bridget bringt mich zum lachen, mit ihrer quirligen, humorvollen Art. Doch bald schon zeigt sie auch mir ihr wahres Gesicht und geht mir mit ihrer Selbstsüchtigkeit und ihrem herumgetrampel auf den Gefühlen anderer mächtig auf die Nerven.

Die Geschichte an sich ist keine neue ... das stört mich aber überhaupt nicht, weil die Personen und die Details ja ganz andere sind. Und so verfolge ich trotz meiner immer größer werdenden Abneigung gegen Bridget die Geschichte. Es gibt wirklich Momente, wo ich Bridget am liebsten gegen die Wand geworfen hätte um dann hinterher zu sagen, ach das war doch gar nicht schlimm... denn so verhält sie sich und ich wundere mich ernsthaft, wie ihre Freundinnen das überhaupt so lange ausgehalten haben.

Als dann die Sache mit dem Unfall passiert, passieren auch bei mir mehrere Dinge ... zunächst einmal stehe ich ratlos der "Jury" gegenüber, die da auftaucht - das verstehen, wer dort steht und warum wird mir aber erst viel später klar .. was mir dann aber viel weniger noch gefällt ist Bridget. Sie wandelt sich, also ihre Art, Ihr Verhalten, versucht Dinge ins Reine zu bringen .. ja, das ist auch prima so, denn anders würde die Geschichte ja keinen Sinn machen. Jedoch verändert sich ihr Wesen so stark, dass sie mir immer wieder unglaubwürdig vorkommt.

Dennoch gefällt mir die Geschichte und der Verlauf, auch wenn Bridget mir nicht gänzlich gefällt .. ich nehme es hin als unreifes Verhalten eines noch sehr jungen Mädchens. jedoch finde ich das immer sehr schade, wenn ich mit der Hauptfigur des Buches nicht richtig warm werden kann, dann fehlt immer etwas, um mich wirklich zu begeistern.

Fazit:
Eine nette Geschichte einer Autorin, die wirklich einen tollen Schreibstil mit viel trockenem Humor hat, deren Protagonistin ich aber leider nicht richtig mochte. Sie war mir zu verwöhnt, zu zickig und zu bösartig zu ihren Freunden aus lauter Selbstgefälligkeit. Trotzdem gefiel mir das Buch, da es sich leicht und locker lesen ließ! Meine Wertung liegt eigentlich so bei 3.5 ... ich habe aufgerundet, da mir 3 zu wenig gewesen wären.

Meine Wertung:





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