Mittwoch, 24. Juli 2013

[Blogtour] [Autoren-Homestory] Ulrike Rylance








Ich habe Ulrike gebeten, etwas mehr von sich zu erzählen, Dinge, die man so noch nicht kennt, unterlegt mit Fotos. Und ich muss sagen, sie hat sich richtig viel Mühe gemacht, damit Ihr jetzt viel zu gucken habt :-)

Zunächst aber ganz knapp ... wer ist Ulrike Rylance / Herwig:



Bild-Copyright: Mary Grace Long



Ich schreibe als Ulrike Rylance Bücher für Kinder und Jugendliche und als Ulrike Herwig (mein Mädchenname) humorvolle Bücher für Erwachsene. Eigentlich komme ich aus Jena (Thüringen), bin aber nach zehn Jahren in London schließlich am anderen Ende der Welt gelandet – in Seattle, USA. Dort wohne ich nun schon seit über elf Jahren, seit sechs Jahren schreibe ich Bücher. Auf meiner Homepage kann man sie alle finden:

www.ulrikerylance.com










So, und nun zeigt Euch Ulrike selbst ein bisschen was und ich übergebe ihr das Wort:


Das ist mein Arbeitszimmer, hier wird geplottet, geflucht, geschwitzt, irre gekichert, telefoniert, erleichtert aufgeatmet, die Stirn kraus gezogen und getippt bis die Finger schmerzen. Meistens schon ab ganz früh am Morgen, ich bin Frühaufsteher und ab 5.00 Uhr wach. Das kommt aber auch daher, dass ich nur ganz früh am morgen die Leute in Verlagen und Agenturen usw. erreiche, denn  der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt neun Stunden! Wie man sieht, liebe ich es Krimskrams um mich herum anzusammeln. Das lenkt manchmal ab, weswegen es gut ist, dass ich nicht auch noch auf etwas Aufregendes blicke, sondern nur den ollen Bretterzaun vom Haus der Nachbarn. Und das gelegentliche Eichhörnchen, das sich den Baum hoch schwingt.






Das ist mein neuer Bücherschrank mit Lesesessel davor. Man beacht die sofort ins Auge stechende mittlere Reihe in blau und weiß, hüstel :-)











Wenn ich nachdenken will, spiele ich manchmal mit mir selbst Billard. Das ist auch von Vorteil, weil ich ganz fürchterlich schlecht spiele und mich dann keiner dabei beobachten kann, wie mir die Kugeln über den Tisch hopsen und über den Rand fliegen ...











Dieser Sticker ist hinten an meinem Auto. Als kleine Warnung an ungeduldige Drängler hinter mir.















Das ist mein Lieblingsplatz am See gleich um die Ecke. Im Staat Washington regnet es ziemlich viel, so dass man sonnige Momente am See um so mehr genießt. Besonders natürlich, wenn man ganz alleine ist. Perfekt , um inspiriert zu werden. Hier hat schon so manche Romanidee das Licht der Welt erblickt.













Wenn mich der Anblick auf den Bretterzaun zu sehr deprimiert, flüchte ich mit meinem Laptop auf den Balkon. Dann schmeiße ich mich auf die Kissen und versuche, dort etwas zu schreiben. Meist rege ich mich dann auf, dass die blöde Palme in der Ecke immer mehr vergammelt, obwohl ich sie ständig gieße, sodass ich letztendlich wieder am Schreibtisch lande, denn irgendwie schreibt es sich dort  immer noch am besten. :-)











Wer in Seattle wohnt, darf keine Angst vorm Regen haben. Oder vor grusligen Wäldern. So sieht es hier aus, wenn man sich in die Wildnis begibt. Romantisch und schaurig zugleich. Ein Spaziergang durch den Wald löst auch den schrecklichsten „Writer’s Block“, am besten natürlich mit einem treuen Hund an der Seite.













Das war mein treuer Hund, mein lieber Ringo, der vor zwei Monaten ganz plötzlich  und jung verstorben ist. Ich vermisse ihn so sehr und kann immer noch keine Bilder von ihm ansehen, ohne in Tränen auszubrechen, aber wenn alles gut geht, holen wir im Sommer ein neues Hundebaby, das hoffentlich irgendwann groß genug ist, mich in den Gruselwald zu begleiten.











Unser anderes Haustier ist ein Igel, er heißt Mo Humphrey. Er hat nicht nur einen Doppelnamen, sondern mittlerweile ein ganzes Zimmer für sich alleine, in dem er nachts herumtollt. Eine Katze haben wir auch, die rennt aber sofort weg, wenn man sie fotografieren will. 















So schön ist es an der Westküste Amerikas. Das ist mein liebster Ort:  Cannon Beach. Wilde Natur vom Feinsten.












In meiner unmittelbaren Nachbarschaft gibt es nur öde Starbucks Cafés, weshalb ich bei jeder Gelegenheit in das Café von Whole Foods flüchte. Dort ist es zwar zum Schreiben nicht sonderlich gemütlich, aber die Törtchen sind himmlisch ...










Das war es leider schon wieder, fandet Ihr nicht auch, dass es ganz besonders interessant war? Sooo schöne Plätze *schwärm* ... und einen lieben Knuffler für Mo Humphrey ;-)



(Dieser Beitrag war ursprünglich Teil einer Blogtour, wundert Euch daher bitte nicht über die Kommentare)

Kommentare:

  1. Wirklich ganz toller Beitrag! Sehr interessant... und tolle Blogtour obendrein.

    Viele Grüße, Sani

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  2. Tolle Homestory! Das ist eine meiner Lieblingsrubriken. Habe bisher noch nichts von der Autorin gehört, oder gelesen. Wenn ich Glück habe und ein Buch gewinnen sollte, kann ich mir ja vielleicht bald einen genaueren Eindruck machen. Sag beim Abschied leise Blödmann klingt auf jeden Fall sehr vielversprechen und würde in meinem Leben auch gerade perfekt passen :-)

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  3. Die Bücher von Ulrike Herwig (2 habe ich schon gelesen) gefallen mir sehr gut :-). Gerade habe ich mir auch eins ihrer Jugendbücher gekauft und bin sehr gespannt.Schöne Homestory, es war sehr interessant mehr über die Autorin zu erfahren.

    Kirsten

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  4. Hallo und guten Morgen,

    nun bei dieser Art von Wäldern würde ich auch lieber einen treuen Hund mitnehmen!
    Sie schauen ja wirklich gruselig aus...

    Schönen Tag und LG..Karin..

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  5. Hallo Fabella,
    ich lese immer wieder gerne Deine Homestorys. Vielen Dank dafür! Auch diese ist wieder sehr interessant. Ui, was habe ich gestaunt, dass Ulrike einen Lesesaal hat, seufz, das wäre mal was für mich und bei dem vielen Regen, kann auch sehr viel gelesen werden ;)
    LG Ulla

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  6. *Hach* wieder so eine schöne Homestory. Ich liebe ja deine Homestories. Man lernt die AutorInnen doch noch ein Stückchen privater kennen.
    Und da ich gerade zwei Bücher von Ulrike gelesen habe, ist das natürlich das Sahnehäubchen oben drauf.

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  7. Schöne und sehr interessante Story. Tolle Bilder.

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  8. Ich liebe ja deine Homestorys total <3!

    Ein Igel als Haustier ist ja auch mal was anderes :-). Er ist auf jeden Fall total niedlich.
    Der Wald sieht wirklich irgendwie richtig gruselig aus, also im dunkeln würde man mich da nicht durchbekommen :-)
    Wirklich tolle Bilder.

    Liebe Grüße
    Vanessa

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  9. Das ist eine ganz tolle Aktion und die Interviews finde ich klasse.

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  10. Eine wirklich sehr schöne Homestory. Bietet einen collen Einblick ins Autorenleben :)

    LG Uwe

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  11. Klasse Story mit klasse Bilder.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  12. Huhu,
    also ich finde die Blogtour auch sehr interessant. Gerade die netten Beschreibungen zu den persönlichen Bildern sind eine wunderschöne Idee.
    LG, Esther

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  13. Hallo =),

    dieser Teil der Blogtour hat mir besonders gut gefallen (natürlich waren die anderen Teile auch super ^^). Aber ich mag diese Blicke hinter die Kulissen. Das macht das Ganze immer gleich viel persönlicher. Und Bücher von Autoren, zu denen ich eine gewisse persönliche Bindung meinerseits (da sie mich ja trotz allem nicht kennt =P)aufgebaut habe, lese ich einfach viel lieber und irgendwie auch ganz anders.

    Also ein großes Lob an alle Blogs, die an dieser Tour mitwirken, Ihr macht das klasse =)

    liebe Grüße

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