Donnerstag, 27. Juni 2013

[Rezension] Robyn Carr - Gemeinsam stark in Virgin River

Band 8 der Reihe um Virgin River
Taschenbuch-Version: KLICK - 7,99 Euro - 396 Seiten
ebook-Version: KLICK - 7,99 Euro
Erschienen: Oktober 2012
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Romantic 


Die Autorin:

Als Robyn Carr mit Ende Zwanzig ihrem Ehemann zu seinen Einsätzen als Air Force Helikopterpilot folgte, konnte sie ihren eigentlichen Beruf als Krankenschwester nicht mehr ausüben. So begann sie erst zu lesen, und dann selber zu schreiben. Inzwischen sind von der erfolgreichen Bestsellerautorin und Mutter von zwei Kindern über fünfundzwanzig Romances erschienen.



Inhalt:
Auf ziemlich unüblichem Wege kommt Pfarrer Noah zu seiner Kirche. Er ersteigert sie einfach im Internet. Doch bevor er das Haus nutzen kann, muss er es erst einmal sanieren. Doch die einzig vernünftige Hilfe, die er dafür einstellen kann, ist ausgerechnet eine Frau, die man in einem Gotteshaus nicht wirklich gerne sieht. Doch Noah sieht mehr hinter der freizügigen Ellie. Denn auf den zweiten Blick stellt sich schnell heraus, dass Ellie ziemlich verzweifelt um das Sorgerecht ihrer Kinder kämpft und auf einen ehrlichen Job angewiesen ist. Doch die Zusammenarbeit ist nicht einfach.

Meine Meinung:
Ach wie schön, wieder einmal richtig lang in Virgin River eintauchen zu können. Und diese Geschichte brachte direkt wieder so viel Neues mit sich, dass es eine wahre Freude war.

Die beiden neuen Charaktäre Noah und Ellie könnten verschiedener nicht sein und doch harmonieren sie irgendwie von Anfang an perfekt miteinander. Wie oft hat mich die kesse Ellie zum lachen gebracht, während sie Noah eher zur Verzweiflung brachte. Um dann kurz danach wieder mit ihr zu hoffen, zu bangen und zu fürchten. Denn ihr Exmann ist ein wahrer Teufel.

Es ist nett zu sehen, wie ein Geistlicher nicht so konservativ und starr in seinen Ansichten ist und dennoch voll in seiner Berufung aufgeht. Denn bei Noah kann man wirklich von einer Berufung reden. Doch auch Ellie bringt wundervolle Fähigkeiten mit sich. Und so integrieren sie sich beide so schnell und toll in die Dorfgemeinschaft, als wären sie immer schon dort gewesen.

Doch auch ein anderes paar, Jo und Nick, lernen wir näher kennen. Erinnern uns an unangenehme Auftritte von Nick und erfahren, was die Geschichte dieser zwei Menschen ist und verstehen sie. Und können miterleben, wie auch sie der Gemeinschaft näher rücken.

Fazit:
Neue Menschen, neue Gefahren und wieder ein Stück Wachstum dieser wundervollen Gemeinschaft in Virgin River bringen uns Stunden voller Spannung und Emotionen. Toll, wie kleine Details früherer Bücher wieder einmal aufgegriffen werden und eine größere Bedeutung erlangen.

Meine Wertung:









Kommentare:

  1. Schon gemein wie du das angelegt hast - da veröffentlichst du die letzten Tage so interessante Rezensionen zur Virgin River Reihe und machst mich dadurch wieder neugierig auf die Bücher. Dabei hatte ich mit den Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe nicht so ein Glück und fand sie 'nur' mittelmäßig. Aber weil ich den Großteil der Reihe geschenkt bekommen habe, befinden sich noch ziemlich viele Bücher im Regal und du bist jetzt Schuld, dass ich darauf Lust bekomme ;)
    Wollte ich nur mal gesagt haben ;)
    Liebe Grüße, Melli

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    1. Hmm, ich denke, es kann einem einfach nicht alles liegen. Ich mag sehr vieles an dieser Reihe. Ich finde, man kann so schön tagträumen damit .. starke, aber dennoch einfühlsame Männer, verletzte Frauen, eine wundervolle Gemeinschaft, mit der Zeit kennt man alle und doch kommen immer wieder neue hinzu und am Ende immer ein Happy End. Das sind für mich einfach so absolut runde Bücher, die einfach Spaß machen. Könnte ich bestimmt nicht ausschließlich lesen, doch hier gefällts mir sehr gut. Auch mag ich auch den Schreibstil der Autorin sehr gern, sie fesselt mich einfach von der ersten bis zur letzten Seite. Auch das muss wohl stimmen.

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    2. Dieses locker-leichte Gefühl mag ich auch sehr gerne, mich haben hier eher die Nebencharaktere etwas gestört, die teilweise eine größere Rolle einnahmen als die eigentlichen Protagonisten. Aber vielleicht war das wirklich nur bei dem einen Band der Fall. Dieser Zusammenhalt in der Gemeinschaft hat mich aber sofort angesprochen, mir gefallen solche Kleinstädte wo jeder jedem hilft und alles miteinander zusammenhängt.

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