Freitag, 12. April 2013

[Rezension] Helga Zeiner - Das Geheimnis von Lake Louise

Verlag: editionfredebold
ISBN: 9783939674016  
576 Seiten - gebundene Ausgabe - 16,95 Euro
Erschienen: Januar 2007

Altersempfehlung: ?  - Erwachsene
Genre: Roman
ebook-Version: KLICK - 2,99 Euro


Die Autorin:

Helga Zeiner ist zweisprachige Romanautorin. In Deutschland geboren, wanderte sie bereits mit 18 aus und lebte und arbeitete die folgenden Jahre in Sydney und Hongkong. Seit 2004 leben Helga und ihr Mann Manfred auf einem traumhaft schönen, ruhigen Landgut in der Wildnis Kanadas. Helga schreibt mit Leidenschaft spannende Romane, in denen sie ihre Auslandserfahrungen verarbeiten kann.
Webseite der Autorin: KLICK





Inhalt:
Nach der bösen Trennung von ihrem Mann flüchtet Carola zu Freunden nach Kanada, um sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Schneller als erwartet findet sie ein neues Heim und stößt auf ein Geheimnis, das sie nicht mehr los lässt. Als sie beschließt, tiefer in die Geschichte einzutauchen, um daraus ein Buch zu machen, gerät sie in einen Strudel von unvorhergesehenen Ereignissen. Ihre Gefühle zu Jason machen die Situation nicht besser, denn es scheint, als würde auch er ein falsches Spiel mit ihr spielen. Und dann scheint auch noch Carolas Leben in Gefahr zu sein.

Meine Meinung:
Schon länger hatte ich dieses ebook auf meinem Reader und immer wieder stolperte ich darüber. Doch so wirklich konnte ich mir einfach nichts darunter vorstellen. Doch es ließ mir keine Ruhe und so dachte ich mir, ich kann ja einfach mal anfangen zu lesen. Und ehe ich mich versah, hatte ich schon das ganze Buch verschlungen.

Die Geschichte von Carola ist super spannend aufgebaut. Fast sofort hat man Sympathie und Mitgefühl für diese Frau, die so typisches erlebt. Verlassen werden zu Gunsten einer neuen, jungen Frau. Doch Carola jammert nicht, so schlecht es ihr auch geht, sondern nimmt ihr Leben in die Hand. Toll, wenn man die Möglichkeit hat und direkt auch ein neues Land dafür aussuchen kann. Dass Carola fast sofort begeistert ist von Kanada, lässt sich durch die wundervollen Schilderungen der Autorin auch sofort nachvollziehen. So viel Natur und Ruhe, wer möchte das in der heutigen Zeit nicht erleben. Auch wenn ich es sehr mutig fand, direkt so in die Wildnis abzutauchen.

Jason gegenüber war ich auch lange Zeit skeptisch. Man wird aus ihm einfach nicht schlau. Seine verdrehte Mutter macht die Situation auch nicht besser. Und so war ich hin- und hergerissen, ob ich Carola das neue Glück gönnen sollte, oder sie lieber davon abgehalten hätte.

Toll fand ich die Nebengeschichte, die fast eine zweite Hauptgeschichte in diesem Buch ist. Carola findet in ihrem Haus ein altes Tagebuch. Die Geschichte eines Mannes, seiner Söhne und einigen Toten. Toll, wie die Autorin die Fäden dieser Geschichte lenkte und dem Buch dadurch eine tolle Spannung brachte. Man fieberte mit Carola mit, ob sie es nun schafft, weitere Fakten zu sammeln, Geheimnisse zu lüften und zu sehen, wie einen die Vergangenheit doch immer wieder einholen kann.

Auch wenn ich mir hier und da schon etwas denken konnte, war ich teilweise vom Ausgang der Geschichte doch überrascht und auch wirklich begeistert. Es blieben keine Fragen offen und man kann das Buch mit einem wirklich schönen Gefühl schließen.

Fazit:
Ein ganz tolles Buch. Mit Spannung, tollen Charakteren, wundervollen Landschaften und vielen Geheimnissen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen, es ist wirklich ein unentdeckter Schatz!

Meine Wertung:




1 Kommentar:

  1. Liebe Sandra,
    das war ja wirklich eine Geburtstags Überraschung! Durch den Zeitunterschied war es hier in Kanada kurz vor Mitternach, als die Rezension in meinem Postfach ankam. Es ist für einen Autor immer eine grosse Freude, wenn ein Buch so gut bei den Lesern ankommt. Dafür schreibe ich, und daür lebe ich. Ein bisschen so, wie auf Carola beschrieben wird: in der Ruhe der kanadischen Wildnis...
    Danke an dich, Sandra, und an all die Tausende die sich das Buch auf ihre Lesegeräte geladen haben. Ich hoffe sehr, euch auch weiterhin unterhalten zu dürfen.
    Helga Zeiner

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