Dienstag, 5. Februar 2013

[Rezension] Nina Melchior - Die Vampirheilerin 1

Band 1 - Für Elise

ISBN:  9781481950336      
172 Seiten - Taschenbuch - 5,72 Euro

Erschienen: Januar 2013
Altersempfehlung: ? - Erwachsene
Genre: Paranormal - Fantasy
ebook-Version: KLICK - 0,98 Euro

Die Autorin:
Nina Melchior wurde 1981 geboren und lebt mit ihrem Ehemann und kleinem Sohn in der Nähe von Stuttgart. Mit dem Schreiben begann sie in ihrer Teenagerzeit, woraus 1999 ihr erster Roman hervorging, der von einer Kreiszeitung und einem Rundfunksender vorgestellt wurde. Sie ist gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und momentan in Elternzeit. Seit der Geburt ihres Sohnes arbeitet sie an der dreiteiligen Vampirheilersaga um Elise Brennan. Mehr Infos zur Autorin, Klappentexte zu den Folgebänden Mondschein Sonate und Requiem sowie viele Textproben gibts auf ihrem Blog: http://ninamelchior.blogspot.de




Mein herzlicher Dank geht an die wirklich sympathische Autorin, die mir dieses Buch zum lesen gab!


Inhalt:
Elise ist die einzige, die noch von ihrer Familie übrig blieb. Sie und das alte Schloß, in dem sie nun ganz allein wohnt, seit vor einem Jahr ihr Vater von Vampiren ermordet wurde. Elise wusste lange Zeit nicht, wie sie damit umgehen soll, doch nun will sie kämpfen, will das Werk ihres Vaters fortsetzen, der hoffte, ein Heilmittel gegen den Vampirismus zu haben. Doch Elise spielt gegen die Zeit, denn Magnus, ein mächtiger Vampir muss dringend seine Ehre wieder herstellen, und das geht nur mit Elises Tod. Elise hat Hilfe von Micha, einem Studienfreund, in den sie heimlich verliebt ist, der jedoch ihre Gefühle nicht zu erwidern scheint. Doch hilft er ihr wirklich, oder verfolgt auch er nur ein eigenes Ziel?

Meine Meinung:
Hmm, ich bin ehrlich gesagt etwas zerrissen. Wer meine Rezensionen verfolgt, weiß, dass ich Vampirromane liebe. Aber ehrlich gesagt nur die modernen .. entweder die richtig soften Weichspülvampire oder die knallharten Vampirkrieger.

Magnus - der Vampir aus diesem Buch, erinnert mich eher ein bisschen an die Zeiten von Dracula. Beim lesen des Buches habe ich eher ein Filmerlebnis aus den 50er Jahren in schwarz-weiß vor Augen. Dabei könnte ich noch nicht einmal genau sagen, woran es liegt. Vielleicht am Charakter des Magnus selbst. An der Art, wie er und seinesgleichen mit Menschen umgehen, vielleicht auch an seiner Art, sich auszudrücken. Was natürlich in ganz krassem Widerspruch dazu steht, dass er ein modernes Smartphone nutzt ...

Ich fand den Aufbau der Geschichte an sich sehr interessant. Die Thesen von Elises Vater, wie es zum ersten Vampir kam und die Ideen, wie man sie wieder zurückverwandeln könnte, waren mal eine wirklich nette Abwechslung. Ob es am Ende stimmt oder klappt, nun das müsst Ihr selbst herausfinden.. der Weg dahin ist jedenfalls teilweise wirklich unterhaltsam geschrieben.

Ehrlicherweise muss ich aber sagen, ich mochte weder Micha noch Magnus. Beide gingen mir - jeder auf seine Art - doch arg auf den Geist. Ich konnte Micha zwar auf der einen Seite verstehen, dennoch machte er auf mich einen sehr herablassenden Eindruck, was ja nun wirklich nicht zu ihm gehören sollte. Da gefiel mir sein Freund Gab schon viel besser, auch wenn man ihn nur kurz erlebte.

Fazit:
Eine nette Geschichte, bei der man allerdings ein bisschen das Gefühl hat, bei den Vampiren wieder in früheren Zeiten gelandet zu sein. Dem Schreibstil der Autorin kann man leicht und schnell folgen, ohne dass er oberflächlich wäre. Alles in allem hätte ich dem Buch 3,5 Punkte gegeben, da es die nicht gibt, habe ich zu 4 tendiert. Da das ebook aber wirklich sehr preisgünstig ist, würde ich auf jeden Fall eine Kaufempfehlung aussprechen, wenn Ihr mal wieder eine andere Vampirart kennenlernen möchtet.

Meine Wertung:




Kommentare:

  1. Hört sich ja fürs erste interessant an.Wäre ja eine Überlegung mal wert =)

    LG Sheena

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Ich hoffe ja, dass gerade meine neue Version des Vampirs ein paar Leserinnen inspiriert und zum Lesen anregt :-)
    Und vielleicht habe ich Glück und Fabella gefällt der Magnus im 2. Band besser. Figuren sollen sich schließlich entwickeln nicht wahr... :-)
    Alles Liebe und danke für die dennoch sehr positive Rezension!

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