Montag, 24. September 2012

[Rezension] Susan Beth Pfeffer - Das Leben, das uns bleibt

ACHTUNG: Band 3 der Trilogie!

CARLSEN
ISBN: 978-3551582751
272 Seiten - gebundene Ausgabe - 16,90 Euro
Erschienen: August 2012
Altersempfehlung: 14 - 17  Jahre

ebook-Version: KLICK - 11,99 Euro

Die Autorin:
Susan Beth Pfeffer wollte schon in der ersten Klasse Schriftstellerin werden und ist sehr glücklich, daß es geklappt hat. Die Welt, wie wir sie kannten erscheint als erstes ihrer Bücher auf Deutsch. Susan Beth Pfeffer liebt Eislaufen, Kino und ungesundes Essen. Sie lebt mit ihren beiden Katzen Emily und Alexander in Middletown, New York




Inhalt:
Erneut tauchen wir ein, in die Welt nach dem Näherrücken des Mondes. In die Welt, in der nichts mehr so ist, wie es war. Wo Kinder über Nacht zu Erwachsenen wurden und Erwachsene zu Kindern. Miranda hat sich so gut wie möglich mit ihrem Leben abgefunden, doch bleiben Zweifel. Wie es weitergehen soll. Die Dinge entwickeln sich rasend schnell. Nach einem Angelausflug kehrt Matt mit Syl zurück. Seiner Frau. Und währen sie grad diese Neuigkeit verarbeiten taucht Mirandas Vater mit seiner Familie wohlbehalten bei ihnen auf. Mit drei weiteren Personen. Doch so froh sie auch sind, die Situation wird noch brenzliger, das Essen noch weniger und manchmal hat Miranda das Gefühl zu ersticken, weil zu viele Leute um sie herum sind.

Meine Meinung:
Auch in diesem dritten und leider letzten Teil überzeugt mich der Schreibstil der Autorin wieder restlos. Auch dieser Teil ist wieder als Tagebucheinträge von 'Miranda geschrieben, doch oft merkt man das gar nicht so richtig. Der Schreibstil ist nach wie vor ein bisschen kühl, aber ich glaube gerade bei diesem Inhalt, bei den Problemen, die die Protagonistin hier haben, ist es eben dieser Schreibstil, der einen so mitreisst. Man hat gar nicht das Gefühl, einen Roman zu lesen, sondern mehr einem Tatsachenbericht zu folgen.

Für mich ist diese Trilogie eine der besten im Bereich der Dystopien, weil sie sich so gänzlich von den anderen unterscheidet. Keine großen Helden, keine zu fürchtenden Oberen. Vielmehr einfach die Menschen wie Du und ich, die um ihr tägliches Überleben kämpfen. Die sich an Kleinigkeiten wie einer halben Rolle Klopapier erfreuen können. Die sich inmitten eines Haufens Menschen allein fühlen und Einsamkeit ersehnen. Nur um im nächsten Moment möglichst nah wieder an genau diese Menschen heranzuwollen.

Für mich war dieser dritte und letzte Teil viel viel viel zu kurz. Und am Ende ist eigentlich alles gesagt und auch alles offen. Wer weiß, vielleicht folgt ja doch noch ein Teil. Oder aber die Autorin überlässt es unserer Fantasie, ob Miranda das erreicht, was sie sich erhofft.

Ein Satz von Miranda beschreibt glaube ich allumfassend die Situation: "Ich hasse das Leben, das uns bleibt."

Fazit:
Ein toller dritter Teil, der den ersten Beiden in nichts nachsteht. Eine so andere Dystopie-Trilogie, die ich jedem nur empfehlen kann!

Meine Wertung:




1 Kommentar:

  1. Mhhh, sollte mir bald mal Band 1 besorgen, wollte ich schon so lange lesen.

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