Mittwoch, 23. Mai 2012

[Rezension] Luanne Rice - Eine Frage des Herzens

ISBN: 9783426501412
473 Seiten - Taschenbuch - 8,99 Euro
Erschienen: 02.04.2012
Altersempfehlung: Erwachsene

Kindle-Version: KLICK - 8,99 Euro (gleich wie Buch - unverständlich!)

Leseprobe: KLICK

Die Autorin:
Luanne Rice hat in den USA zahlreiche Romane veröffentlicht und ist dort eine Bestsellerautorin. In Deutschland erschienen von ihr unter anderem Wo das Meer den Himmel umarmt, Wo die Sterne zu Hause sind, Wolken über dem Meer, Wenn du mir nur vertraust. Sie stammt aus Connecticut und lebt heute mit ihrem Mann in New York City.






Inhalt:
Ausnahmsweise mal der Cover-Inhalt, denn er ist für meine Rezension wichtig:
In einem Dubliner Weisenhaus lernten sie sich einst kennen und waren wie Bruder und Schwester. Niemals hätten Kathleen und James geglaubt, dass sie etwas trennen könnte - doch dann tauchte Kathleens Mutter auf und nahm sie mit nach Amerika. Erst Jahre später treffen sie sich erneut, ein Wiedersehen, das ganz anders ausfällt, als sie es sich erträumten.

Meine Meinung:
So .. bitte lest die Inhaltsangabe und denkt kurz darüber nach, was Ihr von diesem Buch erwarten würdet. Wahrscheinlich das gleiche wie ich. Eine Geschichte einer großen Liebe, die ans Herz geht. James und Kathleen, die sich trennen müssen und wiederfinden. Natürlich geht das nicht ohne Probleme etc ..

Tja .. irgendwie stimmt es ... zumindest wenn man nach den ersten 24 Seiten, die Kathleen und James betreffen direkt zu Seite 300 und irgendwas vorblättert. Ja richtig .. die ganzen Seiten dazwischen betreffen die Geschichte um die zwei nämlich überhaupt nicht. Vielmehr handeln sie von einer zweiten Geschichte, einer zweiten Liebe, etwas, was nicht sein durfte und bis heute nicht darf. Zwei Menschen, die sich zwar zueinander hingezogen fühlen, die ohne den anderen nicht leben können, die aber dennoch nicht zusammen sein dürfen. Die ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und ihre nicht vorhandene Zukunft beklagen, analysieren, verstehen - und doch auch wieder nicht.

Klingt verwirrend? Nein, das war es eigentlich nicht. Aber es war für mich nicht wirklich mitreissend. Um nicht zu sagen langweilig, eintönig, unverständlich. Aber ich war sehr hartnäckig. Ich wollte unbedingt doch was über James und Kathleen erfahren. Die Belohnung ist mit den Ausharrenden und so fing um Seite 300 es an, die beiden Geschichten - in der Gegenwart - miteinander zu verknüpfen. So haben  wir wenigstens schon mal wieder den Hauch von James erlebt. Und - oh Wunder - ab Seite 400 dann auch etwas mehr von Kathleen.

Ich gebe zu, die letzten 70 Seiten waren doch sehr emotional und konnten mich dann auch richtig in ihren Bann ziehen. Und hier war auch der Punkt, wo ich der zweiten Geschichte, die eigentlich die Hauptgeschichte war, etwas Schönes abgewinnen konnte.

So .. mehr kann ich nicht sagen, weil ich Euch ja nicht den Inhalt verraten möchte, das wäre traurig. Trotzdem aber frage ich mich, wer solche Inhaltsbeschreibungen schreibt. Die den Leser absichtlich etwas glauben lassen wollen, was so gar nicht da ist. Haben diese Leute das Buch nicht gelesen oder empfinden sie es wirklich so anders als ich es empfinde?

Fazit:
Für mich eine ganz andere Geschichte, als der Inhalt sie vermuten lässt. Würde man die ersten 300 Seiten in 20 kürzen, so wäre es ein schönes kurzes Buch geworden. So fand ich es zu langatmig. Wirklich mitgerissen hat es mich erst ab Seite 400.

Meine Wertung:





1 Kommentar:

  1. Das denke ich mir auch manachmal, dass diejeningen, die die Inhlatsangabe das Buch nicht geelsen haben können...*kopfschüttel* Schade, denn der Leser ist dann einfach nur enttäuscht, weil er sich meistens etwas anders erwartet. Hätte ich hier bei deinem Buch auch.Schade, dass es dann ganz anders war bzw. dich teilweise langweilte.
    Liebe grüße
    Martina

    AntwortenLöschen