Montag, 2. April 2012

[Rezension] Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind

Goldmann
ISBN: 9783442465866
224 Seiten - Taschenbuch - 7,95 Euro
Erschienen: Juli 2008
Altersempfehlung: Erwachsene
Kindle-Version: KLICK
Hörbuch-Version: KLICK

Leseprobe: KLICK

Der Autor:
Daniel Glattauers Buch "Gut gegen Nordwind" wurde 2006 veröffentlicht - und war gleich ein Volltreffer. Die Liebesgeschichte präsentiert sich in Form eines E-Mail-Romans, in dem sich die beiden Hauptfiguren - ein Mann und eine Frau, die bald schon nicht mehr voneinander lassen können - nicht ein einziges Mal begegnen. Für den österreichischen Autor war der Roman ein Sensationserfolg. Zuvor war er 20 Jahre lang beim "Standard" beschäftigt, hatte dort Essays, Kolumnen und Glossen, aber auch Gerichtsreportagen veröffentlicht. Das Schriftstellerdasein war für ihn in dieser Zeit ebenso wie seine zweite Liebe, die Arbeit als Liedermacher, nicht mehr als ein Hobby. Das hat sich inzwischen natürlich grundlegend geändert.


Inhalt:
Eigentlich wollte Emmi doch nur ein Zeitschriften-Abo kündigen. Doch sie vertippt sich bei der Email-Adresse und landet stattdessen bei Leo, der sie darüber aufklärt, dass sie bei der falschen Adresse gelandet ist. Durch einen dummen Zufall landet Emmi ein paar Monate später wieder per Email bei ihm. Und diesmal gehen mehr als eine Email hin und her. Vielmehr entwickelt sich eine Beziehung, die nur per Email geführt wird. Doch kann dies auf Dauer gut gehen?

Meine Meinung:
Genau so wie in der Inhaltsbeschreibung angegeben, ist auch das ganze Buch nur ein Austausch von Emails. Hin und her wird der Leser zwischen Leo und Emmi geschleudert. Mal erlebt er lustige Momente, mal traurige, mal zornige, mal verzweifelte. Meistens aber sehr neugierige.

Das Format dieses Buches ist mir nicht ganz unbekannt. Erst neulich las ich eins in einem ähnlichen Stil (das aber viel später als dieses hier entstand). Es ist ein sehr gewöhnungsbedürftiger Stil. Er ist anders, man muß ihn mal erlebt haben. Aber ich muss ehrlich sagen, mir fällt es schwer, mich in so ein Buch zu vertiefen. Es war eine nette Geschichte, nett zu lesen, stellenweise etwas öde, stellenweise etwas unverständlich wenn man die Reaktionen der Beiden betrachtet. Im Grossen und Ganzen aber wirklich ganz nett zu lesen.

Ich weiss nicht, wieviele Bücher dieser Art man lesen kann. Ich persönlich fühlte schon beim zweiten arge Langeweile, weil irgendwie der Verlauf vorprogrammiert war und ich das Ende ziemlich konkret vorausgesehen habe.

Allerdings werde ich den anderen Büchern des Autors trotzdem eine Chance geben, da mir der Schreibstil eigentlich ganz gut gefiel.

Fazit:
Wer Bücher in so einem Stil mag oder gar nicht kennt, dem möchte ich das Buch wirklich empfehlen, es ist eine nette Abwechslung. Durch seine wenigen Seiten und dem Email-Stil auch sehr flott zu lesen. Einen Volltreffer würde ich es aber nicht nennen.

Meine Wertung:



Kommentare:

  1. Guten Morgen,

    ich konnte den Hype um dieses Buch auch nicht verstehen, ich fand es auch eher mittelmäßig ;)

    LG
    Nina

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  2. Schöne Rezi =)
    Den zweiten Teil habe ich noch nicht gelesen, trotzdem gut zu wissen.

    Lg Quynh

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  3. Zweiter Teil?? Dann hast Du hier was mißverstanden. Ich habe von einem anderen Autor ein Buch im gleichen Stil gelesen. Das meinte ich mit das zweite Buch in diesem STil.

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