Sonntag, 25. März 2012

[Rezension] April Henry - Lauf, wenn es dunkel wird

planet girl
ISBN: 9783522502641
224 Seiten - Taschenbuch - 9,95 Euro
Erschienen: 21.02.2012
Altersempfehlung: 13-16 Jahre
Kindle Version: KLICK

Leseprobe: KLICK

Die Autorin:
April Henry schickte ihre erste Kurzgeschichte im Alter von elf Jahren an Roald Dahl, dem der Text so gut gefiel, dass er ihr bei der Veröffentlichung half. Inzwischen hat sie einige Krimis und Thriller verfasst, die in den USA für zahlreiche Preise gelistet wurden und mit denen sie zur New-York-Times-Bestsellerautorin wurde. Sie studierte an der Oregon University und verbrachte ein Austauschjahr in Stuttgart, bevor sie begann im Gesundheitswesen zu arbeiten.




Inhalt:
Cheyenne verlor vor drei Jahren sowohl ihre Mutter als auch ihr Augenlicht. Das Leben ist seitdem schwer. Doch sie hat nicht aufgegeben und seit sie ihren Blindenhund hat, geht es ihr wesentlich besser. Doch dann wird sie entführt. Ausversehen. Trotzdem läßt man sie nicht gehen. Schon gar nicht, als bekannt wird, wie reich ihr Vater ist. Und Cheyenne ist klar, sie muß entkommen, ansonsten wird sie nicht überleben. Aber wie soll man als Blinde fliehen, wenn man nichts sieht, nicht weiß, wo man ist und keine Hilfe hat?

Meine Meinung:
Ein wirklich spannendes Buch. Der Schreibstil der Autorin ist auf der einen Seite leicht und nett, so wie es sich für ein Jugendbuch gehört. Auf der anderen Seite aber auch eindringlich, mitreissend. Das Buch hat mich fast von der ersten Seite an gepackt und mitgerissen. Und ich wollte es nicht zur Seite legen

Cheyenne ist eine wirklich bewundernswerte Protagonistin. Und die Autorin schildert ihre Blindheit - für mich als Sehende - wirklich gut. Die Kleinigkeiten, die Details, auf die wir so gar nicht achten würden. Die für uns selbstverständlich sind, werden uns hier auf eine eindringliche Art geschildert, die Cheyenne in unserer Achtung nur wachsen lassen kann.

Aber auch Griffin, der eigentliche Entführer, ist in meinen Augen ein netter Charakter. Trotz allem, oder gerade deshalb. Aber um das zu verstehen, muß man das Buch wohl selbst lesen, da ich hier nicht zuviel verraten möchte.

Das Ende kam für mich ein bißchen übereilt, es hätte ruhig noch ein wenig länger sein können. Allerdings tat es der Geschichte überhaupt keinen Abbruch.

Wie es sich für einen Thriller gehört, gibt es hier natürlich auch genügend widerliche Charaktäre. Es waren genau drei an der Zahl. Und ich weiß nicht, wen ich davon mehr gefürchtet hätte. Den Brutalen, den Dummen oder den Mitläufer. Zusammen ergaben sie jedenfalls ein mörderisches Trio

Fazit:
Wer spannende Unterhaltung ohne großen Blutrausch sucht, der ist hier genau richtig, schließlich ist es ja ein Jugendbuch. Aber Spannung und Gefühl sind hier geschickt zusammengewoben, so daß man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte, wobei natürlich die Spannung überwiegt. Absolute Kaufempfehlung!

Meine Wertung:



Kommentare:

  1. Eine schöne Rezension. Ich mags ja gerne, wenn es spannend aber nicht unbedingt blutig ist :D

    LG
    Lilly

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  2. Thriller mit Spannung und Gefühl finde ich gut, und blutig muss es auch nicht sein. Daher ein Buch was ich ganz schnell auf meine Wunschliste schreiben werde!

    LG Anni

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  3. So wie du es beschreibst scheint es ganz gut zu sein. Du hast deine eigene Meinung toll hervorgehoben!

    Vielleicht schreibst du ja noch mehr Rezensionen über Jugendromane?! :)
    LG
    mon amie

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  4. Das Buch ist der hammer

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