Montag, 14. April 2014

[Rezension] Kajsa Arnold - Seattle Story 1 - The Rain


Achtung: Band 1 der Seattle Story
Achtung: Dies ist eine Neuauflage von: Der den Regen schenkt!


Oldigor Verlag

266 Seiten - ebook - 3,99 €
Erschienen: April 2014
Empfohlenes Alter: Erwachsene
Kindle-Version: KLICK


Die Autorin:
Geboren wurde Kajsa Arnold im Ruhrgebiet. Nach mehr als 11 beruflich bedingten Umzügen lebt sie wieder in Nordrhein-Westfalen. Sie schreibt Unterhaltungsromane unter diesen Pseudonym und »Reservierung for Lucky One« ist ihre erste Publikation. Unter anderem Namen hat sie schon mehrere Romane veröffentlicht.


Mein herzlicher Dank geht an Kajsa, die mir dies Buch geschenkt hat. Es hat wirklich viel Spaß gemacht, es zu lesen!

Inhalt:
Vor vierzehn Jahren verließ Amber Hals über Kopf ihr Zuhause, weil ihre Mutter ihr Leben bestimmte. Doch nun ist ihre Mutter tot und Amber reist zu ihrer Beerdigung. Die ganze Vergangenheit scheint sie dadurch einzuholen und verlangt, sich erneut mit ihr auseinander zu setzen. Hierbei helfen ihr die Briefe, die ihre Mutter ihr hinterlassen hat und Amber muß erkennen, daß sie schon vor langer Zeit hätte vergeben müssen - verstehen müssen. Doch nicht nur ihrer Mutter muß sie sich stellen. Da ist auch noch Hayden, den sie vor vierzehn Jahren auch ohne ein Wort stehen ließ, der im Leben ihrer Mutter aber in den letzten Jahren eine große Rolle spielte. Kann er ihr verzeihen und kann sie vertrauen? Oder ist das Schicksal mit seinen Geschehnissen weiterhin gegen sie?

Meine Meinung:
Ein richtiges Herzschmerz-Buch. Wundervoll für kühle Regentage, um sich gemütlich auf die Couch zu kuscheln und zu genießen. Denn die Autorin entführt einen in eine Welt, in der alle Gefühle miteinander verbunden sind: Freude, Leid, Erinnerung, Zukunft, Glück, Verlust, Angst, Vertrauen, Mißtrauen.

Das Buch ist in der Ich-Form der Protagonistin Amber geschrieben. Das macht es zu einem recht persönlichen Buch und läßt einen mit Amber mitleiden. Diese Form wird nur unterbrochen, wenn Amber die Briefe ihrer Mutter liest oder wenn es der Autorin notwendig scheint, aus Haydens Sicht Gedanken mit hineinzubringen. Durch unterschiedliche Font-Typen ist es jedoch sehr übersichtlich gestaltet.

Ein bißchen verwirrend zu lesen fand ich allerdings, daß das ganze Buch kursiv gedruckt ist. So läßt es sich meiner Meinung nach nicht ganz so flüssig lesen.

Die Geschichte selbst zieht einen mit sich. Amber ist eine total unsichere junge Frau, die keinen Halt im Leben hat. Wenn überhaupt gibt ihr Ethan - ihr Verleger der Bildbände für die sie fotografiert - ein bißchen Halt. Das reicht für zwischenmenschliche Beziehungen aber lange nicht aus. Und so überfällt Amber immer wieder Mißtrauen. Das macht ihr eine Beziehung zu Hayden eigentlich unmöglich, denn immer wieder geschehen Dinge, die sie davon überzeugen wegzulaufen. Und damit bringt sie auch Hayden an den Rand dessen, was er ertragen kann.

Sehr interessant fand ich die Briefe der Mutter. Sie sind zwar immer recht kurz gehalten, spiegeln aber sehr gut die Empfindungen der Mutter und ihre Veränderung im Laufe der vierzehn Jahre mit sich. Ich fand es schade, daß Ambers Mutter am Ende nicht über ihren Schatten gesprungen, so wie sie es in ihren Briefen überlegte.

Die Figur des Hayden gefiel mir übrigens sehr gut. Ein durch und durch symphatischer Mensch. Ein bisschen verschroben, brummig, zurückhaltend und doch das Herz auf dem rechten Fleck und zu tiefen Gefühlen mächtig. Also irgendwie ein typischer Mann. Ich bewundere ihn für seinen Langmut, ich hätte ihn wohl so nicht mit Amber gehabt ;)

Fazit:
Wer ein Buch für ein paar schöne unterhaltsame Stunden sucht, ein Buch, das das Herz erwärmt, der ist hier genau richtig. Eine schöne Liebesgeschichte mit vielen Hindernissen.

Meine Wertung:



Kommentare:

  1. Oh ein Buch, das wie für mich gemacht klingt, schöne Rezi :)

    AntwortenLöschen
  2. Wie gesagt, hab da gemischte Gefühle. Im Vergleich zu 1 & 2 ist es schon sehr brutal, düster, kämpferisch. Aber irgendwie musste sie die Sache ja zu Ende bringen, denk ich ^^ Aber Prims Tod fand ich gelinde gesagt unter ihrer Würde :)

    AntwortenLöschen